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Ausstellung 2007
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Das Bergwerk
Amalienhöhe (auch Grube Dr. Geier genannt - erbaut ab 1885)
liegt oberhalb von Waldalgesheim am Rande des Hunsrück unweit Bingen
am Rhein. Das ehemalige Mangan- und Dolomitbergwerk ist durch seine Architektur
im neobarocken Stil einzigartig unter den Industriedenkmälern Deutschlands.

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Um eine Art Ehrenhof
herum sind die Gebäude fast axialsymmetrisch angeordnet. Hinter dem
Portal wird der Hof von zwei villenartigen Gebäuden flankiert. Das
Zechenhaus rechts enthielt die Direktion und die Verwaltung, in der gegenüber
liegenden Herberge waren Baubüro, Beamtenkasino und Wohnungen untergebracht.
Etwas nach hinten versetzt folgt links der Saalbau. Er ist das aufwändigste
Gebäude und beherbergte einen Speiseraum sowie einen Theater- und Vortragsraum.
Auf der rechten Seite schließt sich hinter dem Zechenhaus das eigentliche
Betriebsgebäude mit Magazin, Lohnhalle, Kaue, und Erzsilo mit Förderturm
an. Der Hof wird begrenzt durch die querstehende Maschinenhalle, vor der
eine als Kühlteich dienende oktogonale Brunnenanlage platziert ist.
Dahinter folgt der Werkhof.
Nach Ende
des Ersten Weltkriegs wurde in der Grube vorwiegend Dolomit abgebaut. Da
sich Dolomit leichter im Tagebau gewinnen ließ, wurde die Produktion
unrentabel und das Bergwerk musste 1971 schließen.
Im Moment sind einzelne Gebäude an unterschiedliche Bewohner, Firmen
und Behörden vermietet.